Rostocker Fischplatte
April 2018


Meine Schwester verlässt die Uni Rostock und damit ihre Plattenbauwohnung in der Aalstecherstraße. Abgesehen von den stümperhaft verschweißten Treppengeländern – das scheint ein Markenzeichen des DDR-Plattenbaus zu sein – muss ich sagen: Ich bin von Architektur und Städtebau des ganzen Viertels wirklich beeindruckt. Die Gebäude fügen sich sehr harmonisch in die Gegend zwischen Altstadt und Stadthafen ein. Die Wohnungen sind gut geschnitten, schön hell und gepflegt. Vor allem sind die Fassaden aus dem Jahr 1984 mit ihren variierenden Klinkerreliefs unverändert erhalten geblieben. Ach, ich bin sowieso ein Fanboy des hanseatischen Kontorhauses und jeglicher Neuinterpretation dieses Gebäudetyps. Wer es genauer wissen will: „Jeder qm Du“ hat das Viertel ausführlich dokumentiert.

Architektur: Wohnungsbaukombinat Rostock, Kollektiv Oberingenieur Erich Kaufmann
Städtebau: Büro für Stadtplanung, Prof. Dr.-Ing. Rolf Lasch (evtl. Rudolf Lasch?)


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