Baumeister aktiv! – Strategien für den BDB
November 2010


Masterthesis im Studiengang AMM|Architektur Media Management, Hochschule Bochum 2007

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These
Der Bund Deutscher Baumeister Architekten und Ingenieure e.V. Braucht eine Strategie, um seine Existenz und gesellschaftspolitische Bedeutung zu sichern und neue Mitglieder zu gewinnen.

Abstract
Der Beruf des Architekten ist geprägt von freier und unabhängiger Arbeit in kleinteiligen Bürostrukturen. Ein Dasein als Einzelkämpfer wird dem Berufsstand immer wieder nachgesagt. Trotzdem haben sich schon in der Entstehungszeit des Berufs immer wieder Gruppen organisiert, um ihre Interessen gemeinsam zu vertreten.

Der Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e.V. (BDB) ist der größte Berufsverband der Architekten und Bauingenieure und verliert seit Mitte der 2000er Jahre massiv Mitglieder. Er scheint den Anforderungen seiner Bezugsgruppen nicht mehr ausreichend gerecht zu werden. Fallende Mitgliederzahlen bedeuten eine angespannte Budgetsituation, Einschränkung der Aktivitäten und damit weiterhin sinkende Attraktivität. Vor allem die Kommunikation und Vernetzung der einzelnen Untergruppierungen untereinander ist beeinträchtigt. Veränderungen in der Studienlandschaft und verändertes Kommunikations- und Informationsverhalten der Studierenden und Absolventen verstärken diese Trends.

Für den BDB ergibt sich aus den aktuellen Entwicklungen im Bauwesen ein enormes Potenzial: Die Gebäude werden zunehmend technisch aufwendiger. Technisches Spezialwissen spielt inzwischen auch im Gestaltungsprozess eine Rolle, das zeigen wegweisende Bauten wie das Pekinger Olympiastadion. Technisch versierte Architekten und gestalterisch planende Ingenieure werden gebraucht. BDB-Mitglieder arbeiten an dieser Schnittstelle zwischen den Disziplinen – sie sind moderne Baumeister. Aus diesem Leitbild lässt sich eine klare künftige Positionierung des BDB ableiten. Mit dem Konzept wird herausgestellt, dass die Idee des BDB keinesfalls überholt ist.



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